IHK Fusion - Welches Ziel verfolgt die rot-grüne Landesregierung im Nordosten Niedersachsens? Landtagsabgeordnete stellen gemeinsam eine „Kleine Anfrage“

Winsen/Hannover: Die jüngsten Überlegungen der IHK Lüneburg / Wolfsburg und IHK Braunschweig über eine Fusion der Kammerbezirke stößt, wie mehrfach in der regionalen Presse nachzulesen war, auf Widerstand von Oberbürgermeistern, Landräten und Bundes- und Landtagsabgeordneten unserer Region. Der  Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock unterstreicht:
„Die Planungen der IHK-Präsidien aus Lüneburg/Wolfsburg und Braunschweig sind ein falsches Signal für den nordöstlichen Wirtschaftsraum Niedersachsens und führen definitiv nicht zur Stärkung unserer Region!“

Der Nordosten Niedersachsens ist wegen seiner Nähe zum Wirtschaftsraum der Hansestadt Hamburg eher nördlich orientiert. Eine Vergrößerung der IHK-Bezirke durch eine Fusion in die südliche Region ist äußerst fragwürdig, so  CDU-Landtagsabgeordneter André Bock, der damit die Zukunftsfähigkeit des Wirtschaftsraums Süderelbe gefährdet sieht.

Oberbürgermeister, Landräte und Bundes- und Landtagsabgeordneten haben sehr deutlich ihre Bedenken aufgezeigt. Nun wollen die  CDU-Landtagsabgeordneten der Region, Heiner Schönecke, Helmut Dammann-Tamke, Kai Seefried und André Bock, in einer gemeinsamen „Kleinen Anfrage zur mündlichen Beantwortung“ nachfragen die rot-grüne Landesregierung zu den Überlegungen einer engeren Zusammenarbeit zwischen den Industrie- und Handelskammern Lüneburg, Wolfsburg und Braunschweig steht? Wir wollen eine klare Aussage der rotgrünen Landesregierung, ob es Gespräche zwischen der Landesregierung und den Industrieund Handelskammern Lüneburg, Wolfsburg und Braunschweig gab. Dabei ist für uns von besonderem Interesse, ob es ggfls. Zusagen der rot-grünen Landesregierung dazu gegeben hat, André Bock weiter.

Der Landesregierung obliegt die Zustimmung bei einer Kammerfusion, somit ist für uns sehr interessant, so der CDU-Landtagsabgeordnete Bock, welche gesetzlichen Neuregelungen und zeitlichen Vorgaben müssten bei einer Fusion eingehalten werden. Die rot-grüne Landesregierung muss in diesem  Zusammenhang auch erklären, wie sie die Einbindung der Region Süderelbe in die Metropolregion Hamburg sicherstellen will, damit unsere Region nicht abgehängt wird, so Bock.

Die CDU-Landtagsabgeordneten Heiner Schönecke, Helmut Dammann-Tamke, Kai Seefried und André Bock werden sich weiterhin für unsere Region stark machen und die Fusionspläne der IHK kritisch hinterfragen. Die Landesregierung sollte sich bewusst sein, welche Auswirkungen eine solche Fusion für den Wirtschaftsraum in Nordostniedersachsen hat, der CDULandtagsabgeordnete abschließend.