Andrè Bock, MdL

Die Landesregierung aus SPD und CDU hat vor wenigen Wochen (6. Juli 2021) beschlossen, dass das Land die bundesseitige Förderung aus dem „Aktionsprogramm Aufholen nach Corona“ in Höhe von 122 Millionen Euro um 100 Millionen Euro aus dem landeseignen CO-VID-19-Sondervermögen aufstockt. In den Jahren 2021 und 2022 stehen aus Bundes- und Landesmitteln damit insgesamt 222 Millionen Euro für das Kinder- und Jugendprogramm zur Verfügung, wovon rund 189 Millionen Euro in den Schulbereich (Kultusministerium) und 33 Millionen Euro in den Bereich der Kinder- und Jugendhilfe (Sozialministerium) fließen. Zudem sind bundesseitig 70 Millionen Euro für die frühkindliche Bildung vorgesehen, welche direkt vom Bund an die Kita-Träger beziehungsweise die Kindertageseinrichtungen und Kindertages-pflege weitergeleitet werden. Ziele des Aktionsprogramms ‚Startklar in die Zukunft‘ sind“, so der Winsener CDU-Landtagsabgeordnete André Bock, „Wir müssen unseren Kindern und Ju-gendlichen Zukunftschancen sichern. Nach den gravierenden Veränderungen in und durch die Corona-Pandemie gehört dazu insbesondere auch Aufmerksamkeit geben, Kontakte ermögli-chen sowie die Möglichkeit, verpassten Lernstoff aufarbeiten zu können.“

„Ein erster Schritt für die Schülerinnen und Schüler im Landkreis Harburg ist gemacht“, so der CDU-Landtagsabgeordnete André Bock weiter. Die Johann-Peter-Eckermann-Realschule in Winsen, die Realschule II Am Kattenberge in Buchholz und das Gymnasium in Neu Wulmstorf erhalten Zuweisungen für die sozialpädagogischen Fachkräfte aus dem Programm „Startklar für die Zukunft“. Kinder und Jugendliche in Niedersachsen werden bei der Bewältigung der Auswirkungen der Corona-Pandemie mit dem neuen Aktionsprogramm „Startklar in die Zu-kunft“ unterstützt. In der Schule und außerhalb der Schule sollen Kindern und Jugendliche zu-sätzliche Angebote unter anderem zur Lernförderung, zur psychosozialen Stabilisierung, zur Freizeitgestaltung, Gesundheitsförderung und gesellschaftlichen Beteiligung erhalten.

Der CDU-Landtagsabgeordnete und Vorsitzender des Kultusausschusses im Landtag, André Bock abschließend: „Es ist gut, dass drei Schulen aus unserem Landkreis Zuweisungen für die wichtige sozialpädagogische Arbeit erhalten. Das kann aber nur ein Anfang sein, denn Kin-der und Jugendliche haben besonders unter den Einschränkungen der Krise gelitten. Ich er-warte von der Landesregierung, dass noch weitere Mittel in unsere Region fließen – nur so können Kinder und Jugendliche auch aus der Krise gestärkt hervorgehen“.