Hannover / Landkreis Harburg. Gute Nachricht für den Sport im Landkreis Harburg: Aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen erhalten in diesem Jahr auch der Landkreis Harburg, die Gemeinde Drage und Gemeinde Neu Wulmstorf eine Landeszuweisung für geplante Sanierungen von Sportanlagen in Höhe von zusammen rund 1,342 Mio. Euro.

Diese gute Nachricht überbrachte jetzt der CDU-Landtagsabgeordnete und sportpolitische Sprecher der CDU-Landtagsfraktion André Bock aus Winsen. „Die Beantragung der Fördermittel hat sich in diesem Jahr gelohnt und davon wird nun mit den anstehenden Sanierungen der Sport im Landkreis Harburg profitieren“, sagt André Bock.

Der Landkreis Harburg erhält für die Sanierung der im Jahr 1974 gebauten 3-Feldsporthalle in Hittfeld 130.980 Euro, die Gemeinde Neu Wulmstorf erhält für die Sanierung des Hallenbades (Baujahr 1973) 811.058 Euro und die Gemeinde Drage erhält für die Sanierung der bereits 1959 in Stove errichteten Turnhalle die höchstmögliche Fördersumme für Sporthallen von 400.000 Euro.

Besonders in der Gemeinde Drage ist die Freude über die gute Nachricht aus Hannover groß. „Unsere Turnhalle ist, trotz stetiger Unterhaltung, nun nach rund 60 Jahren doch stark sanierungsbedürftig. Um das Sportangebot des TUS Schwinde weiter vorzuhalten, haben die Gemeinde und der Verein gemeinsam ein gutes Konzept erarbeitet, das offenbar nun auch in Hannover gewürdigt wurde“, freut sich Bürgermeister Uwe Harden, der sich gleichzeitig für die gute Botschaft bei dem CDU-Landtagsabgeordneten André Bock bedankte.

Insgesamt fließen in diesem Jahr damit rund 1,496 Mio. Euro aus dem Landesprogramm in den Landkreis Harburg. Auch die Sportvereine MTV Brackel und der TC Jesteburg profitieren aus dem Landesprogramm und erhielten bereits Zusagen für eine Förderung. Der MTV Brackel erhält 100.000 Euro für Anbau, Erweiterung und Umbau des Vereinsheims, der TC Jesteburg rund 23.000 Euro für Sanierung der Zuwegung zu den Tennisplätzen, Sanierung und Umstellung der Flutlichtanlage auf LED. Für die Vereine erfolgt die Verteilung der Landesmittel
über den Landessportbund.

Nachdem das Sportstättensanierungsprogramm des Landes Niedersachsen bereits 2019 großen Anklang bei den niedersächsischen Kommunen gefunden hat, zeigt sich auch in diesem Jahr wieder, dass es die richtige Entscheidung der Landesregierung gewesen ist, ein solches Förderprogramm ins Leben zu rufen. Die Regierungskoalition aus SPD und CDU hatte seinerzeit einen entsprechenden Antrag auf Initiative der CDU-Landtagsfraktion eingebracht. „Zieldes Sportstättensanierungsprogramms (Umfang 100 Mio. Euro) ist es, den Sanierungsstau kommunaler Sport- und Vereinsstätten zu reduzieren, die Sportstätteninfrastruktur Niedersachsens zu erhalten und eine langfristige und flächendeckende Möglichkeit der Sportausübung zu gewährleisten“, berichtet André Bock über das Programm.

Ursprünglich war der Stichtag für die Abgabe von Anträgen der 31. März 2020. Aufgrund der weltweiten Corona-Pandemie und der damit verbundenen Einschränkungen wurde dieser auf den 30. April 2020 verschoben. Insgesamt sind durch Gemeinden, Städte und Landkreise 261 (2019: 217) Anträge auf Gewährung einer Zuwendung für die Förderung der Sanierung von Sportstätten mit einer beantragten Fördersumme von insgesamt mehr als 90 Millionen (2019: knapp 70 Millionen) Euro beim Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport eingegangen. „Angesichts dieses Umfangs musste natürlich eine Auswahlentscheidung getroffen werde. Bei der Auswahl der zu unterstützenden Maßnahmen standen Kriterien wie das Alter der Sportstätten, die  Verbesserung des energetischen Zustands, die Auslastung sowie eine regional ausgewogene Verteilung im Mittelpunkt der Entscheidungen“, berichtet André Bock.

In diesem Jahr liegt der Förderschwerpunkt auf Sanierungen von Sporthallen (Turnhallen) und Hallenschwimmbädern. Von den 261 beantragten kommunalen Maßnahmen erhalten nun 98 Landeszuweisungen. Darunter sind 77 Sporthallen (Turnhallen), eine Spitzensportstätte und 20 Hallenschwimmbäder. Für diese Maßnahmen stehen im Haushaltsjahr 2020 insgesamt 34 Millionen Euro zur Verfügung – davon zehn Millionen Euro über eine Verpflichtungsermächtigung für die Umsetzung in 2021.

Das Sportstättensanierungsprogramm hat eine Laufzeit von Beginn 2019 bis Ende 2022. „Es können bereits jetzt Anträge für die Jahre ab 2021 gestellt werden, auch für die Maßnahmen, die jetzt nicht bedient werden konnten. Der nächste Antragsstichtag ist der 31. März 2021.“, sagt André Bock. „Ich ermuntere die Kommunen und Vereine, sich um eine Förderung zu bewerben – es ist  seitens des Landes ein wichtiger Impuls, um den Sport und die Rahmenbedingungen für die vielen Ehrenamtlichen im Sport angemessen zu fördern, so der CDU-Landtagsabgeordnete Bock abschließend.

Mehr Informationen zum Thema „Sportstättensanierungsprogramm“ finden Sie hier:

http://www.mi.niedersachsen.de/themen/sport_kultur_soziales/sport/sportstaetten/sportstaetten— notwendige-infrastruktur-fuer-den-sport-62793.html