Hannover / Landkreis Harburg. Zum Ausbau und zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs (ÖPNV) beteiligt sich das Land Niedersachsen in diesem Jahr mit rund 95,4 Millionen Euro an insgesamt 328 Projekten. Die niedersächsische rot-schwarze Landesregierung ermöglicht damit Investitionen von rund 203 Millionen Euro. Der Öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) bildet mit seinen modernen und flexiblen Elementen das Rückgrat der Mobilität der Bürgerinnen und Bürger. Niedersachsen ist ein Mobilitätsland. Mit 328 aufgenommenen Vorhaben erreicht das Land Niedersachsen einen neuen Höchststand im Förderprogramm (2019: 292). Dass voraussichtliche Fördervolumen bewegt sich gegenüber dem Vorjahr (2019: 96,6 Millionen Euro) mit 95,4 Millionen Euro auf einem weiterhin hohen Stand. Dazu sagt CDU-Landtagsabgeordnete André Bock: „Ein gut ausgebauter ÖPNV ist Grundlage für attraktive Kommunen, die in der Metropolregion Hamburg mit vielen Ein- und Auspendlern ein entsprechendes Angebot vorhalten müssen, um zukunftsfähig zu bleiben. Es ist gut und richtig, dass wir als Landesregierung das ÖPNV-Förderprogramm auch in diesem Jahr fortsetzen.“

Der CDU-Landtagsabgeordnete André Bock freut sich besonders, dass auch der Landkreis Harburg von dem ÖPNV-Förderprogramm profitiert. Vier Projekte in der Region werden in dieser Förderperiode gefördert. „Die Grunderneuerung von zwei Haltstellen in der Gemeinde Salzhausen und vier Haltestellen in der Stadt Winsen (Luhe) können durch die Förderung umgesetzt werden – es werden 75% der Maßnahmen vom Land gefördert“, sagt der CDU-Landtagsabgeordnete André Bock. „Auch zwei Verkehrsbetriebe erhalten Unterstützung bei der Beschaffung von jeweils zwei Omnibussen (insgesamt vier Omnibusse für die Region),“ so Bock abschließend.

Hintergrund:
Das Land Niedersachsen legt jährlich ein landesweites Förderprogramm für den öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) auf. Die umfassten Förderbereiche sind vielfältig: So sind im Programm insbesondere Infrastrukturprojekte wie der Um-, Ausbau und die Grunderneuerung von Bushaltestellen, zentralen Omnibusbahnhöfen und Busbetriebshöfen, Stadtbahnprojekte in Hannover und Braunschweig, Park&Ride- und Bike&Ride-Anlagen, aber auch Projekte zur Beschleunigung des ÖPNV und zur aktuelleren Information der Fahrgäste (Echtzeitinformationssysteme) sowie die Förderung von Landesbuslinien enthalten. Die Zuschüsse des Landes stammen aus Mitteln des Niedersächsischen Gemeindeverkehrsfinan-zierungsgesetzes (NGVFG-Landesmittel) und des Regionalisierungsgesetzes (RegG – Bun-desmittel). Das ÖPNV-Förderprogramm wird durch die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) umgesetzt.