Winsen/Seevetal: Die Niedersächsische Landesregierung führt auch 2019 das Krankenhausinvestitionsprogramm weiter, dies teilten heute die CDU-Landtagsabgeordneten des Landkreises Harburg, Bernd Althusmann, André Bock und Heiner Schönecke, in einer gemeinsamen Stellungnahme mit. Von dem Krankenhausinvestitionsprogramm 2019 profitieren auch das Krankenhaus Ginsterhof in Rosengarten sowie das Krankenhaus in Winsen.

Während das Krankenhaus Ginsterhof Nachträge in Höhe von 800.000 Euro für die Erweiterung und Sanierung erhält, werden dem Krankenhaus Winsen insgesamt 3 Mio. Euro für die
Reorganisation des Pflegebereiches sowie für den Anbau des Bettenhauses A mit Errichtung einer IMC zur Verfügung gestellt.

„Dies ist eine tolle Nachricht für die Krankenhäuser unserer Region, denn nicht nur für die Infrastruktur, auch ist eine tragfähige und nachhaltige medizinische Versorgung von großer Bedeutung für den Landkreis Harburg“, so Bernd Althusmann. „Unser großes Interesse ist, eine gute Gesundheitsversorgung auch für die Zukunft im Landkreis sicherzustellen. Auch dafür versuchen wir in Hannover im Rahmen unserer Möglichkeiten die richtigen Weichen zu stellen. Die anstehenden Investitionen werden helfen, dass der Landkreis auch im Gesundheitswesen ein guter und starker Standort bleibt“ ergänzt Andrè Bock. Heiner Schönecke fügt abschließend hinzu: „Die Krankenhäuser im Landkreis können sich auf die Umsetzung der Beschlüsse zur Finanzierung verlassen.“

Hintergrundinformationen:
Für notwendige Krankenhausbaumaßnahmen in Niedersachsen wurde seitens der Landesregierung ein Investitionsprogramm mit insgesamt 357 Mio Euro aufgelegt. In den Jahren 2017 & 2018 wurden hiervon 237 Mio. Euro zur Verfügung gestellt, davon knapp 25. Mio. Euro für den Anbau am Krankenhaus Winsen, die Aufstockung des Bettenhauses West am Krankenhaus Buchholz sowie für den Neubau eines Bettenhauses an der Waldklinik in Jesteburg. Das Krankenhausinvestitionsprogramm 2019 verfügt über 113,5 Mio. Euro, woraus 19 Einzelmaßnahmen finanziert werden. Darüber hinaus stehen 6,5 Mio. Euro für Notmaßnahmen, kleine Baumaßnahmen sowie die Erstanschaffung medizinisch-technischer Großgeräte zur Verfügung.